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Intratympanale Cortisontherapie

Liebe/r Patient/in,

wir sind erfreut, Ihnen eine neue Therapieoption bei einem akuten oder stattgefundenen Hörsturz oder Tinnitus anbieten zu können.

Es handelt sich um die sogenannte intratympanale Kortikoidtherapie.

Die bisherige Therapie mit hochdosiertem Kortison in absteigender Dosierung und die durchblutungsfördernde Infusionstherapie kann in ihrer Wirkung durch dieses schonende und sichere Verfahren erheblich verbessert werden. Studien zeigten, dass durch eine kombinierte Anwendung von Kortison durch Infusion und Mittelohrinjektion eine schnellere und bessere Genesung erzielt werden kann.

Ist der Hörsturz bereits einige Zeit her (ca. 4–8 Wochen), erzielt man immer noch bei 30 Prozent der Fälle eine Hörverbesserung im Vergleich zur Standardtherapie.

Wie geht das?

Nach örtlicher Betäubung des Gehörganges erfolgt eine Injektion durch das Trommelfell ins Mittelohr. Als Nebenwirkung tritt gelegentlich kurzzeitiger Schwindel auf. Danach lässt man das so applizierte Medikament 20 Minuten einwirken. Nach dem Aufrichten läuft das Medikament über den normalen Weg der Ohrtrompete ab.

Risiken?

In allen bisher durchgeführten Studien kam es zu keinen schwerwiegenden Nebenwirkungen. Da das Kortison nicht in die Blutbahn gelangt, sind die bekannten Nebenwirkungen des Medikaments auch nicht vorhanden.

Die Kosten für diese Behandlung werden von allen privaten Krankenversicherungen übernommen. Die gesetzliche Krankenversicherung kommt nicht für die anfallenden Kosten auf. Gerne erstellen wir Ihnen zum Wohle Ihrer Gesundheit ein entsprechendes Angebot. Sprechen Sie uns an, es geht um Ihre Gesundheit!